August 30

Berufsunfähigkeit (BU)

Heute stelle ich einen wichtigen Baustein, der in der eigenen Finanzplanung Berücksichtigung finden sollte, vor. In jedem von mir (von Ruheständlern abgesehen) erstellten Finanzplan bekommt das Risiko der Berufsunfähigkeit seinen Platz.
Ich höre schon Schreie wie „das kostet viel zu viel!“ oder „die Provision macht nur den Versicherungsvertreter reich“ oder auch „die zahlen ja eh nie“.
Vorweg: Jeder der Punkte stimmt – wenn man es nicht richtig macht. Melde dich für eine individuelle Information dazu einfach bei mir – das Infogespräch kostet nix 😊.
Hier ein handfester finanzieller Grund für dich, warum ich eine BU für absolut sinnvoll halte:

– Ein heute 22-jähriger mit monatlich 1.500€ brutto verdient bis an sein Arbeitsende noch ca. 1 Mio. €, ein 28-jähriger mit 2.500€ brutto sogar fast 1,5 Mio. €.
Blöd, wenn er jetzt, gerade noch gefühlt Millionär, BU wird und keine private Absicherung hat – Hartz4 lässt grüßen (etwas überspitzt und vereinfacht, im Ergebnis aber leider zutreffend).

Was kannst du also tun, um im Falle einer BU deinen Lebensstandard annähernd halten zu können?
Gerade für Berufseinsteiger und Studenten bieten einige Versicherungen Verträge mit Berufseinsteiger-Bonus. Dies ist eine sehr gute und günstige Möglichkeit, sich eine BU-Versicherung zu sichern. Bei Abschluss ist nicht nur die Höhe der Beiträge relevant, sondern auch der Gesundheitszustand. Leidet jemand z.B. an einer Herzkrankheit, wird diese aus der Leistung ausgeschlossen. I.d.R. sind jüngere Menschen gesünder als ältere. Es besteht hier also die Möglichkeit, sich durch seinen aktuell guten Gesundheitszustand einen günstigen Einstieg in die BU-Versicherung zu verschaffen.
Ein 20-jähriger Student mit einer vereinbarten Rentenhöhe von 750€ zahlt deutlich unter 30€, bei 1.500€ Rentenanspruch um die 50€. Sicher eine gute Investition in die Zukunft.

Aber Vorsicht: Nach einigen Jahren fällt der Berufseinsteiger-Bonus weg und der zu zahlende Beitrag kann sich mal eben verdoppeln oder verdreifachen. Bitte achtet also unbedingt auf das Kleingedruckte und nicht nur auf den aktuell (sehr günstigen) Beitrag. Hier sollte man als Kunde zwar erwarten, dass der Versicherungsvertreter darüber im Vorfeld aufklärt. Ich kenne aber Fälle, da war es nicht so und die (negative) Überraschung dann umso größer.

Also: Augen auf beim Versicherungskauf (und einen unabhängigen Berater, z.B. einen CFP, hinzuziehen – ist letztendlich immer die beste und langfristig auch günstigste Variante!)

Euer Wohlstandsmentor
Klaus Zwingmann (CFP®-Professional)


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